Das Ausstellungsthema

Labyrinth Ganz weit weg

Die interaktive Ausstellung „Ganz weit weg - und doch so nah“ ist eine Expedition in die Welt der kulturellen Vielfalt. Dabei geht es nicht um das Abbilden von Ländern, sondern um einen Einblick in die Vielfalt des Lebens und der Kulturen. 

Der Museumsbesuch mit der Kitagruppe, Hortgruppe und Schulklasse wird zur Bildungsreise oder zur Exkursion in unbekannte Welten, und er spiegelt zugleich die große kulturelle Vielfalt der Stadt Berlin wieder.

„Ganz weit weg - und doch so nah“ heißt Kinder und Erwachsene aller Herkunftskulturen willkommen, fördert die interkulturelle Offenheit ebenso wie die Sprachbildung, lässt den Blick über den eigenen kulturellen Tellerrand wandern, regt die Fantasie an und führt heranwachsende Mädchen und Jungen, unabhängig von ihrer Herkunftskultur, ganz nebenbei an den Kulturort Museum heran.

„Ganz weit weg - und doch so nah“ ist auch ein Stück praktische Integrationsarbeit in der Einwanderungsstadt Berlin, in der ca. ein Viertel der Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat. Die spielerische Vermittlung von themenbezogenen Informationen und die Berührung mit kultureller Vielfalt schaffen Offenheit, die an die Stelle von Voreingenommenheit treten kann.    

In der Ausstellung geht es um Sprache und Schriften, Essen und Esskultur, Architektur und Bauen, um Kleidung und Verkleiden, um Mobilität in der globalisierten Welt und um das sinnliche Erleben von Farben, Mustern, Gerüchen und Materialien. Dies alles erfahren die Besucher, indem sie die Ausstellung aktiv erkunden.

Die Ausstellungshalle des Kindermuseums verwandelt sich in eine Welt der Vielfalt, die manchmal ganz weit weg und dann wieder so nah erscheint. Die Kinder begegnen dieser Vielfalt in den ihnen bekannten Alltagsräumen: in der Schule, in der Küche, auf dem Marktplatz, auf der Baustelle, im Kaufhaus (Kleiderbasar …), in der Jurte oder im Reisebüro.