Pressemitteilung vom 4. April 2012 - Humor-Projekt

Wer zuletzt lacht, hat Humor: Labyrinth beendet Humor-Projekt

Nach anderthalb Jahren endete im März 2012 das Projekt "Heute schon gelacht? Die Nachbarschaft wird Lachlandschaft" des Labyrinth Kindermuseum Berlin. Die beteiligten Kinder, Erwachsene und Einrichtungen übten sich erfolgreich darin, ihrem Alltag im Stadtteil Wedding mit Hilfe des Humors zu begegnen.

Am Anfang des Projektes stand die Frage: "Was ist ein Humor?" Das muss auch Astrid Lindgrens Heldin Pippi Langstrumpf im Sinn gehabt haben, als sie ihre Leser fragte: "Was ist ein Spunk?" … Bei dem ungewöhnlichen Lebenskunst-Projekt arbeiteten Kinder und Erwachsene mit Methoden des künstlerischen Gestaltens und einer kräftigen Prise Humor. In Workshops, Aktionen (an einem Lachwochenstand konnten die Passanten mit einem Lächeln, einem Witz oder einer Grimasse ein Werk der Kinder am Stand erstehen …) und bei Veranstaltungen suchten sie gemeinsam nach Wegen, wie eine kreativ-humorvolle Form der Kommunikation im direkten Lebensumfeld aussehen kann. Vom Quietschnasenorchester über Schmunzelmonster bis hin zur Foto-Lach-Story war jedes Mittel recht, um die Teilnehmer auf ein positives Zusammenleben einzuschwören. Das Projekt wurde ermöglicht durch Mittel des Programms Soziale Stadt.

"Für das Kindermuseum haben Projekte, die gerade Mädchen und Jungen aus unserem Museumsumfeld miteinbeziehen, eine besondere Bedeutung. Humor ist eben ein wunderbares Mittel, um Dämme von Vorurteilen zu brechen. Und wir Erwachsene sollten uns regelmäßig von der erfrischenden Dynamik des Humors von Kindern mitreißen lassen. Das hält jung …", so Ursula Pischel, seit 2011 Leiterin des Labyrinth Kindermuseum Berlin. Vier Gruppen aus Kita und Schulen – die Kita Putte e.V., Kita Firlefanz, Wilhelm-Hauff-Grundschule und Karl-Craemer-Grundschule – arbeiteten in Patenschaft mit vier Sozial-, Bildungs- und Kultureinrichtungen – der Bibliothek am Luisenbad, dem Seniorendomizil an der Panke, der Bildungsinitiative PaSCH e.V. und dem Labyrinth Kindermuseum Berlin – eng zusammen. Das Projekt wurde von der Kindheitspädagogin Hanna Grober (B.A.) und dem Künstler Sebastian Gerer geleitet.

Das Labyrinth Kindermuseum Berlin gehört seit 1997 mit jährlich 80.000 Besuchern zu den beliebtesten Kultur- und Lernorten für Kinder, Familien und Pädagogen in der Region. Ziel ist es, mit interaktiven Ausstellungen und Projekten die kulturelle Bildung von Kindern im Alter von 4-11 Jahren spielerisch anzuregen und zu fördern. Das Kindermuseum konnte 2010 die Besucherzahl von 1 Million seit Gründung überschreiten und feiert 2012 sein 15-jähriges Bestehen. Seit 2005 realisiert das Kindermuseum das Projekt "Kiezkinder im Labyrinth", bei dem Kiezkinder aus mehrheitlich aus türkischen, arabischen oder serbokroatischen Familien die Bildungs- und Freizeitangebote des Kindermuseums einmal pro Woche kostenlos wahrnehmen können. Das Museum wurde 2012 für den internationalen "Children’s Museum Award" als Kindermuseum des Jahres nominiert.

Kontakt Presse: Nikola Mirza Tel.: 030-800 93 11-56, Mobil: 0177-330 85 24, presseatlabyrinth-kindermuseum [dot] de

 

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