Wo ist denn jetzt eigentlich das Museum?

Wir sind glücklich, weil wir Friederike Friedel nennen dürfen – und wir sind glücklich, dass wir mit Friedel arbeiten dürfen! Friederike ist 18 und absolviert bei uns noch bis zum Sommer ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) für Kultur. Und jetzt hat sie das Wort in unserem LABlog …

Wo ist denn jetzt eigentlich das Museum?

Neue Besucher fragen oft: „Wo ist denn das Museum?“ oder „Bekommen wir eine Führung?“ Die meisten Leute kennen nur eine Art von Museum. Die Art von Museum bei der an jedem Gegenstand ein Schild befestigt ist, auf dem steht: „Bitte nicht anfassen.“ und „Bitte halten Sie Abstand.“ Aber nicht im Labyrinth Kindermuseum. Hier haben die Besucher nicht nur die Möglichkeit, alles nach Lust und Laune auszuprobieren, sondern auch die Ausstellung aktiv mitzugestalten.

Mein Name ist Friederike Herzberg. Ich bin 18 Jahre alt und mache im Museum gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Kultur. Schon bei meinem Bewerbungsgespräch war ich von der beachtenswerten Vielfalt der Ausstellung „ Platz da! Kinder machen Stadt.“ begeistert. Die Mitarbeiter haben mit ihren kreativen Einfällen einen Ort geschaffen, an dem Kultur, Lernen, Kreativität, Spaß und Spiel miteinander verbunden sind. Ich habe mich unglaublich gefreut, als ich erfahren habe, dass ich mein FSJ im Labyrinth machen darf und meine Entscheidung bis heute keine Sekunde lang bereut. Auch von den Mitarbeitern wurde ich sehr herzlich empfangen. Ja, das ich wirklich eine lustige Truppe. Ein paar sind auch ein bisschen verrückt, aber das ist gut so, genau wie es ist, und es trägt auf jeden Fall auch dazu bei, dass das Museum so einzigartig ist. Ich glaube das gehört bei der Arbeit mit Kindern auch irgendwie mit dazu.

Die Art, wie hier manche Dinge von Kindern hinterfragt werden, ist wirklich toll. „Warum kann ich zum Malen denn eigentlich nicht meine ganze Hand benutzen? Und warum kann ich mir das Verkehrshütchen nicht einfach auf den Kopf setzen?“ So wie ich das sehe, ist es unsere Aufgabe als Mitarbeiter, die Kinder darin so gut wie wir können zu fördern. Und die Ausstellung hilft uns dabei! Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, das Museum und alles darin zu nutzen, und das Allerbeste ist, dass es auch die Freiheit dazu gibt. Ich glaube, dass das Museum auch Erwachsenen die Möglichkeit gibt, selbst nochmal für einige Zeit Kind zu sein. Bei mir ist es jedenfalls so. Es ist nur wichtig, sich auch darauf einzulassen. Wenn man das tut, kann man meiner Meinung nach eine ganze Menge von Kindern lernen.

Ich bin inzwischen seit sieben Monaten hier und habe schon so viele schöne und lustige Momente erlebt, dass ich mich leider gar nicht mehr an alle erinnern kann. Aber ich weiß, dass mit Sicherheit noch viele folgen werden.

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