Das Ausstellungsthema

Die interaktive Bauausstellung "Platz da! Kinder machen Stadt" ermutigt Kinder zur aktiven Wahrnehmung und kreativen Mitgestaltung ihres Lebensumfeld. Die Mädchen und Jungen schlüpfen in die Rolle von Baumeistern, Stadtplanern, Architekten und Straßenbauern. Dabei entwickeln sie spielerisch eigene Ideen für ihre Stadt. Der Museumsbesuch mit der Kitagruppe, Hortgruppe und Schulklasse wird zum Stadtspaziergang mit allen Sinnen, die Museumshalle zum urbanen Mikrokosmos, in dem sich die Kinder frei bewegen und viel entdecken können.

Auf der ganzen Welt leben heute ca. 1,8 Milliarden Kinder unter 15 Jahren. Die Stadt ist für viele Kinder das unmittelbare Lebensumfeld, in dem sie prägende Erfahrungen machen und ihre Sicht auf die Welt entwickeln. Die interaktive Ausstellung "Platz da! Kinder machen Stadt" nimmt dies zum Anlass, um Mädchen und Jungen für das Thema Stadtentwicklung zu interessieren.

Die Bedürfnisse, die Kinder für das Leben in einer Großstadt haben, unterscheiden sich in vielen Punkten von denen der Erwachsenen. Dass Kinder ernstzunehmende Expertinnen und Experten in eigener Sache sind, davon ist vermehrt in politischen Strategiepapieren oder nationalen und europäischen Aktionsplänen zu lesen. Der Gedanke, dass die frühe Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in allen Bereichen des Lebens etwas mit der Stärkung der Demokratieorientierung junger Menschen zu tun hat, setzt sich langsam durch. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist eine Querschnittsaufgabe, unabhängig von den einzelnen Ressorts wie Bildung, Jugend, Familie, Wirtschaft, Kultur oder Gesundheit. Beteiligung macht fit für die Zukunft und schärft den wachen, kritischen Blick auf unsere Gesellschaft und unsere Zukunft.

"Platz da! Kinder machen Stadt" nutzt die Freude von Kindern am schöpferischen Tun und verknüpft diese mit Aspekten der Veränderung und Gestaltung von städtischer Architektur. Die „Stadt“ spielerisch mit zu „machen“ ist für Mädchen und Jungen Herausforderung und Spaß zugleich. Spielen ist ein wesentlicher Motor der kindlichen Entwicklung, unverzichtbar für die ganzheitliche Bildung, die geistige Entwicklung, den Erwerb von Wissen, die kulturelle Bildung oder die Ausbildung sozialer Kompetenzen.

"Platz da! Kinder machen Stadt" motiviert Mädchen und Jungen, die individuelle Kinder-Lupe auf das Großstadtleben zu richten: Warum sieht unsere Stadt so aus, wie sie aussieht? Sind Alternativen denkbar? Wie würde ich Häuser bauen? Könnten in diesen alle Generationen gut leben? Wie würde ich Fassaden gestalten? Wie sieht eine Straße aus, in der sich Kinder sicher fühlen? Was fehlt meiner Stadt?

Alle Besucher ab drei Jahren sind eingeladen, quer zu denken, zu gestalten, kreativ zu sein und Visionen in und für Berlin zu entwickeln. Hierfür verwandelt sich das Kindermuseum in ein Berlin-Lab, in dem es um das Erforschen und Umsetzen eigener Interessen, ästhetischer Vorstellungen und Gestaltungsideen im Kontext Architektur und Stadtplanung geht.

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